More Respect with Make-up 

09/10/2018

"We are able to transform ourselves, not only how we are perceived, but how we feel, " so Bobbi Brown, Gründerin der gleichnamigen Firma.


"Wir können uns verwandeln,nicht nur wie wir wahrgenommen werden, sondern auch wie wir uns fühlen"...


Und tatsächlich, Studien belegen, dass Frauen, die dezentes Make-up tragen, anders wahrgenommen werden. Frauen mit dezentem Make-up werden als kompetenter, vertrauenswürdiger und attraktiver wahrgenommen. Wenn Menschen die Berufe von Frauen mit dezentem Make-Up erraten sollen, so wird meist unterstellt, dass es sich um Frauen in Führungspositionen und hohem Gehalt handelt. Frauen ohne Make-up werden Berufe wie Kindermädchen, Reinigungskraft, oder arbeitslos unterstellt.


Nicht allen gefällt dies. 


Deborah Rhode, Rechtsprofessorin an der Stanford University zum Beispiel sagt: 


"Ich trage kein Make-Up. Ich habe keine Lust, 20 Minuten am Tag mit dem Auftragen von Make-Up zu verbringen. Die Qualität meines Unterrichts sollte nicht von der Farbe meines Lippenstift abhängen."


Deborah Rhode ist weiter der Auffassung, dass Frauen, insbesondere deren Kompetenz und der Leistung, nicht nach deren Aussehen beurteilt werden sollten.


Dieser Meinung kann man uneingeschränkt zustimmen. 


Dennoch bestimmt das Äußere und bei Frauen eben das dezent aufgelegte Make-up darüber, wie wir wahrgenommen werden. Die Entscheidung, ob man Menschen als kompetent, intelligent, warmherzig und nahbar einschätzt, wird oft vom ersten Eindruck bestimmt. 


Eine Frau sollte nicht unterschätzen, wie machtvoll dezent aufgelegtes Make-up ist...


Die Ergebnisse dieser Studien gefallen sicher nicht jedem. Dennoch kann dem einen oder anderen der Einfluss des Äußeren auf den ersten Eindruck, den man macht, besonders wichtig sein, vielleicht nicht immer, so doch manchmal, wenn es darauf besonders ankommt....


Wie bei vielen Dingen im Leben werden Menschen dies zu ihrem Vorteil nutzen. Warum nicht ?


Die Gedanken stammen aus dem Artikel "Up the Career Ladder, Lipstick in Hand" von Catherine Saint Lois, veröffentlicht in der NewYorkTimes am 12. Oktober 2011.